AWO Ortsverein Passau & Hacklberg

Herzlich Willkommen auf der Seite des AWO Ortsvereins Passau & Hacklberg!

Wir freuen uns sehr, Ihr Interesse geweckt zu haben. Nachfolgend können Sie sich gerne über die Aktivität des AWO Ortsvereins informieren und uns bei Nachfragen natürlich gerne kontaktieren. Wir wünschen Ihnen viel Spaß!

 

Im Namen der Vorstandschaft

 

Katja Reitmaier, Stefan Stadler und Johannes Just

AWO Petition: Eigenanteil bei Stationärer Pflege begrenzen!

Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt in Passau und Hacklberg hat auf seiner letzten Sitzung die Unterstützung der Petition des AWO-Bundesverbands zur Begrenzung des Eigenanteils bei stationärer Pflege beschlossen. Im Zentrum der Petition steht die Forderung, dass Pflegebedürftige in Alters- und Pflegeheimen finanziell abgesichert werden. Dazu müsse eine Begrenzung des Eigenanteils, der zu entrichten ist, ebenso definiert werden wie auch eine verlässliche Aussage über die Entwicklung der Kosten. Alle weiteren Kosten, die über der geschaffenen Eigenanteilsgrenze liegen, sollen deswegen von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen werden.

Ortsvereinsvorsitzende Katja Reitmaier betont die enorme Relevanz des Themas: "Bei durchschnittlichen Eigenbeträgen in der stationären Pflege von ca. 1700 Euro, aber lediglich einer Durchschnittsrente von 1200 Euro, sind die Kosten für den Großteil der Pflegebedürftigen nicht zu tragen. Ein Abrutschen in die Sozialhilfe und eine große Unsicherheit für die Senioren sowie für die Angehörigen sind die Konsequenz. Deswegen muss der Eigenanteil bei stationärer Pflege begrenzt werden um abzusichern, nicht zu verunsichern." Der stellvertretende Vorsitzende Johannes Just, der selbst als Trainee in der Geschäftsführung des AWO-Seniorenzentrums in Vilshofen tätig ist, verweist außerdem auf die zusätzlichen Probleme der aktuellen Situation: "Die Zwangsläufigkeit, dass langfristig Pflegebedürftige in die Sozialhilfe geraten und ihr gesamtes Vermögen, das in einem Leben voller Erwerbsarbeit mühsam angespart wurde, verloren geht, ist gesellschaftlich nicht hinnehmbar und ehemaligen Leistungsträgern unserer Gesellschaft gegenüber respektlos und unwürdig. Außerdem werden durch das Einspringen der Sozialhilfe die kommunalen Haushalte belastet. Beides kann politisch nicht gewollt sein, deswegen unterstützen wir die Petition unseres Bundesverbandes."

AWO jetzt international!

Erfolg für Antrag des Jugendkreises

Auf Anregung des Jugendkreises der Arbeiterwohlfahrt um den Vorsitzenden Johannes Just hat der AWO Ortsverein Passau&Hacklberg auf seiner letzten Sitzung den Beitritt zu AWO International beschlossen.

In dem Fachverband der Arbeiterwohlfahrt werden seit 1998 Entwicklungsarbeit und humanitäre Hilfe geleistet. Für Gliederungen der AWO in Deutschland ist die Mitgliedschaft mit der Entrichtung eines Mitgliedsbeitrags, der für die internationalen Projekte verwendet wird, möglich. Im Zentrum der Bemühungen von AWO International stehen aktuell beispielsweise die Bekämpfung der Hungersnot in Uganda, Jugend- und Bildungsarbeit in Mittelamerika und die Seenotrettung für Geflüchtet.

Der Schritt zur Beteiligung der Passauer Gliederung findet seinen Ursprung auch in einem Jubiläum, wie Vorsitzende Katja Reitmaier verrät: "Die AWO feiert in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag. In dieser Zeit wurden politisch und sozial große Ziele erkämpft und unsere Gesellschaft ein ganzes Stück gerechter gemacht. Wir wollen im kleinen Rahmen unseren Beitrag leisten, dass die AWO auch in Zukunft ihre Grundwerte vertritt und sich für Menschen in Not stark macht."

Auch Jugendkreis-Chef Johannes Just betont die historische Verantwortung der Arbeiterwohlfahrt: "Die AWO verschreibt sich den Grundwerten der Solidarität und des Internationalismus. Das wollen wir in der Vereinsarbeit leben, deshalb engagieren wir uns nicht nur vor Ort, sondern zeigen international Solidarität! Wir freuen uns, dass die Vorstandschaft unserem Vorschlag gefolgt ist und mit der Mitgliedschaft Projekte auf der ganzen Welt unterstützt."